Echt riesig

22. Januar 2021

Von oben sieht diese Seerose gar nicht so groß aus. Dabei nennt man sie auch Riesenseerose. Denn ihre Blätter können richtig groß werden: manchmal um die zwei Meter oder noch mehr.

Aber warum gehen so große Seerosenblätter eigentlich nicht unter? Das liegt an Luftkammern in den Blättern. Die sorgen dafür, dass sie auf der Wasseroberfläche schwimmen. Die Riesenseerose kommt vor allem in Ländern in Südamerika vor. In Deutschland kann man sie in manchen Gewächshäusern anschauen. Ein anderer Name für sie ist Victoria cruziana.

Wenn diese Seerose blüht, hat sie übrigens noch einen besonderen Trick auf Lager. Sie wird nämlich von Käfern bestäubt. Morgens schließt die Seerose ihre Blüte und der Käfer ist gefangen. Wenn sie ihn wieder freilässt, ist der Käfer voller Pollen der Blüte. Damit kann er dann die nächste Seerosenblüte bestäuben.

dpa.

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